Studie zur Digitalisierung veröffentlicht

Showstopper Beratungsresistenz? Die jüngste Erhebung des BDI und der Deutscher Bank nennt Gründe für die Digitalisierungsblockade in deutschen Familienunternehmen.

Aus der Redaktion

Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Industrie erwirtschaften mehr als 4.500 familiengeführte Unternehmungen in diesem Land Umsätze über 50 Mio. Euro. An der Frühjahrsbefragung 2017, die in Kooperation mit der Deutschen Bank durchgeführt wurde, haben sich 312 dieser Unternehmen aus den Branchen Industrie (65,2 %) , Handel (19,3 %) und Dienstleistungen (15,5 %) beteiligt.

Die Studie eröffnet mit der Erkenntnis, dass über die Hälfte der Befragten weiteren Handlungsbedarf in der Digitalisierung sehen. Gleichzeitig erklären 92 % der Unternehmen die Digitalisierungsstrategie zur Chefsache. Nur knapp 15 % lassen sich hierbei extern beraten.

Chefsache
Bild: BDI & Deutsche Bank AG

Aus Sicht der Unternehmen mit Optimierungsbedarf ist es in erster Linie der Mitarbeiter, der die Verantwortung für den unbefriedigenden Status-Quo trägt. Genauer gesagt: Sein fehlendes Know-how. Bei der Digitalisierung insgesamt sind 49% der Unternehmen mit dem Bildungsgrad der Mitarbeiter unzufrieden, beim Thema „Big Data“ im speziellen sind es 35%. Acht von zehn Unternehmen erklären, daher in Weiterbildungsmaßnahmen investieren zu wollen.

 

Das vollständige Studie finden Sie hier.