dmexco Startups, Teil 3

Heute wollen wir Ihnen drei neue E-Commerce-Lösungen vorstellen: ameo, rateit und OptioPay.

Aus der Redaktion

Wer Produkte gleich welcher Branche im Netz verkauft, kennt die Herausforderungen dieses Absatzkanals im Detail: Der Konsument informiert sich zunächst über das Produkt und die Alternativen, selektiert dann einen vertrauensvollen Shop mit kostenfreiem Versand und wenn es schlecht läuft, sendet der enttäuschte Besteller die Ware ebenfalls kostenfrei zurück. Natürlich nicht, ohne eine entsprechende Bewertung in dem Portal seiner Wahl zu hinterlassen. In allen Stationen der Customer-Journey bieten Unternehmen im Startup-Village der dmexco in Köln ihre Dienstleistungen an.

ameo:

Wenn es denn stimmt, dass jeder zweite E-Commerce-Euro in Deutschland über Amazon umgesetzt wird, ist verständlich, warum immer mehr Händler und Hersteller ihre Produkte über diesen Kanal anbieten. Selbst Handelsriesen wie Rossmann können dieser Umsatzversuchung unterdessen nicht mehr widerstehen. Und doch werden die Online-Marketing-Aufgaben über diesen Vertriebsweg nicht geringer: Amazon-SEO ist für den Vendor und Seller essentiell! Wenn Sie beispielsweise als Elektrohändler darüber nachdenken, Glühbirnen bei Amazon zu verkaufen anstatt ihren eigenen Online-Shop zu betrieben, sind Sie in guter Gesellschaft von fast 40.000 „Treffern“. ameo bietet als Beratungsagentur ein klassisches Dientsleistungsportfolio von der Content-Erstellung, über Wissenstranfers in Workshops bis zum Full-Service inkl. Monitorung.

rateit.cool:

Für all diejenigen, die ihren Shop doch lieber selbst betreiben wollen, bietet rateit.cool die Lösung für mangelnde Produktbewertungen. Als SaaS bündelt die CoolServices UG Bewertungen aus einer Vielzahl kleiner Shops anhand der Produkt-EAN und spielt die Ergebnisse sodann an alle Shops aus. Allerdings beurteilen Käufer das Produkt oftmals auch nach der Leistung des Shops: Berabeitungs- und Versandgeschwindigkeit fließen ebenso in die Bewertung ein, wie die Erreichbarkeit des Kundendienstes bei beschädigten Produkten. Wie diese Hürde überwunden wird, erklärt Geschäftsführer Thomas Gravel in Köln.

optiopay:

Die OptioPay GmbH aus Berlin ist eines der Start-Ups, welches bereits hinreichende Erfolge im Markt zu verzeichnen hat. Mit OptioPay haben Zahlungsempfänger die Möglichkeit, ihre Forderung in Form von höherwertigen Gutscheinen als Auszahlungsmethode zu wählen und so den effektiven Wert Ihrer Zahlung zu steigern. Die auszahlenden Unternehmungen wiederum zahlen an die Aussteller der Gutscheine nur einen geringeren Wert, als sie in bar zahlen müssten. Die Aussteller der Gutscheine kennen nicht nur ihre Gewinnmargen sondern auch den prozentualen Anteil nicht eingelöster Gutscheine. Eine WIN-WIN-WIN-Situation… Attraktiv ist dieses Modell beispielsweise für Energieversorger, die Vorauszahlungen der Verbraucher nach der Jahresabschlussrechnung zurückzahlen müssen. Oder die Schadensregulierung von Versicherungskonzernen. Oder Online-Händlern, die Retouren erhalten. Oder… optiopay ist für viele Besucher der dmexco ein vielversprechender Partner!

Teil 4 der vierteiligen Preview folgt am 30. August und befasst sich mit zwei interessanten Content-Marketing-Startups.

Eine Liste aller Newcomer finden Sie unter: dmexco.de